Weinhoheiten 2011/2012 grüßen alle Weinfreunde
Die Württemberger Weinhoheiten 2011/2012 grüßen die Weinfreunde des Anbaugebietes: Weinkönigin Petra Hammer (rechts) und Weinprinzessin Stefanie Zimmer.

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20.3.2010

Staufermedaille für Weinbau-Vizepräsident Günter Bubeck

Günter Bubeck, Vizepräsident des Weinbauverbandes Württemberg e.V., ist anlässlich seines 60. Geburtstages (am 18.3.2010) von Ministerpräsident Stefan Mappus mit der Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg und von Präsident Hermann Hohl mit dem Ehrenpokal des Verbandes ausgezeichnet worden.

Hohl würdigte den Weinbaumeister Bubeck in Flein als Wengerter mit hohem Sachverstand, den er auf verschiedenen Ebenen im Weinbau und in der Kommune einbringe: „Dieses Engagement und den vollen Einsatz im übernommenen Amt schätzen wir auch im Weinbauverband.“ Bubeck ist seit 1997 Träger der Goldenen Ehrennadel des Weinbauverbandes, zu dessen Vizepräsident er 2006 gewählt wurde. Der Verband zeichnete ihn anlässlich des runden Geburtstages nicht nur mit dem Ehrenpokal des Weinbauverbandes aus.

Er regte beim Land Baden-Württemberg auch erfolgreich die besondere Auszeichnung mit der Staufermedaille an. „Günter Bubeck hat sich in vielfältiger und besonderer Weise für den Weinbau in Württemberg und Deutschland eingesetzt", sagte die Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, anlässlich der Übergabe der Auszeichnung.

Die Staufermedaille ist eine besondere, persönliche Auszeichnung des Ministerpräsidenten für Verdienste um das Land Baden-Württemberg. Die Ehrung mit der Staufermedaille ist mit einer Urkunde des Ministerpräsidenten verbunden. Präsident Hohl ermunterte seinen Vizepräsidenten: „Wir erwarten noch viel Engagement zum Wohl der Weinwirtschaft. Du bist ein Mann der klaren Worte – und das brauchen wir in der Weinbranche mehr denn je.“

Günter Bubeck hat in seinem beruflichen Werdegang eine ganze Reihe von Ehrenämtern begleitet bzw. steht noch in Verantwortung. Der eigene Betrieb ist ein erfolgreicher Ausbildungsbetrieb. Seine Festscheune ist schon früh beispielhaft für die praktische Umsetzung des aktuellen Themas Wein und Tourismus gewesen.

Bevor sich Bubeck 1987 bis 2009 im Fleiner Gemeinderat der kommunalpolitischen Verantwortung stellte, war er schon in Gremien der Weinwirtschaft aktiv:
- Seit 1980 als stellvertretender Vorsitzender, seit 2004 als Vorsitzender des Weinbaubezirks „Unteres Neckartal“ im Weinbauverband Württemberg e.V.
- Von Mai 1986 bis Juni 1995 im Aufsichtsrat der Weingärtner Flein-Talheim, danach im Vorstand
- Seit Jahrzehnten setzt er sich außerdem in verschiedenen Fachgremien unter anderem der Lehr- und Versuchsanstalt für Wein und Obstbau in Weinsberg und des Weinbauinstitutes Freiburg ein.
- Seit Dezember 2006 ist er als Nachfolger von Erhard Hess aus Fellbach Vizepräsident des Weinbauverbands und zuständig für alle Ausbildungsfragen. Das ihm am Herzen liegende Ausbildungsthema hat dazu geführt, dass er in den Berufsausbildungsausschuss der MLR berufen wurde und Mitglied des Vorstandes und des Arbeitskreises „Ausbildung und Forschung“ im Deutschen Weinbauverband ist.
- Schließlich begleitet er im Aufsichtsrat die Aktivitäten des Weininstituts Württemberg.
Als aktiver Feuermann, stellvertretender Feuerwehrkommandant seit 1977 und Feuerwehrkommandant von 1989 bis 1997 brachte sich in weitere Ehrenämter ein.



Staufermedaille aus der Hand von Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch und Ehrenpokal vom Weinbauverbands-Präsidenten Hermann Hohl für Günter Bubeck. Bild: Wolfgang Fischer

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