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News

14.12.2010

Deutsche Weinkönigin: "Tolle Eindrücke" von Württemberg

In der „Weinbauschule“ in Weinsberg legte die die Winzerjugend den Titel „Mandy“ von Barry Manilow auf. Maria, die Tochter von Baron Dajo von Gemmingen-Hornberg, hatte eine Krone aufgesetzt. In die Wein-Villa Heilbronn hatte Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach das Gästebuch der Stadt mitgebracht. Und überall musste die 62. Deutsche Weinkönigin Mandy Großgarten bei ihrem „Antritts-Besuch“ im Weinland Württemberg „Starkarten“ verteilen.

Die sympathische junge Chemie-Studentin aus Dernau im Ahrtal hat in Württemberg an drei Tagen die besten Weinbaubetriebe kennen gelernt – und nach eigenem Bekunden „die Ohren offen gehalten“. Viel wollte die 23-Jährige wissen: Über das Trollinger-Bild („Wir haben doch die Möglichkeit, schlanke Weine herzustellen, so wie sie jetzt überall im Trend sind.“), die Verbindung Genossenschaften und Qualität („Wer mit dem Begriff "WG" ein angestaubtes Image verbinde, ist nicht auf Höhe der Zeit.“), neue Ideen der nächsten Generation, Weinwerbung („Der Kennerkopf hat einen hohen Wiedererkennungswert und ist eine ideale Verbindung zum Rotweinland Württemberg.“), Wein, Gastronomie („Viele Spitzenrestaurants haben noch zu wenig deutsche Weine auf der Karte.“) und Tourismus. „Ich nehme viele tolle Eindrücke mit“, zog sie nach drei Tagen Bilanz. Bei ihrer Rundreise zu einem Dutzend Betrieben und in gastronomische „Häusern der Baden-Württemberger Weine“ (Ludwig 1 in Abstatt, Rose in Bretzfeld-Bitzfeld), beeindruckte Mandy Großgarten besonders der Lemberger als regionale Spezialität von internationaler Klasse.


Auf dem Programm standen neben der Württembergischen Weingärtner-Zentralgenossenschaft in Möglingen die Genossenschaften Cleebronn-Güglingen, Strombergkellerei Bönnigheim und Heilbronn-Erlenbach-Weinsberg sowie das Heilbronner Weingut Albrecht-Gurrath und die Nordheimer Privatkellerei Rolf Willy. Alle Betriebe sind Württemberger (Staats-) Ehrenpreis-Träger der Landesweinprämierung und DLG-Bundespreisträger.


Die Württemberger Weinkönigin Karolin Harsch, die Weinprinzessinnen Julia Höllmüller und Natascha Wörthmann sowie Weinbauverbandspräsident Hermann Hohl begleiteten die Deutsche Weinkönigin, die sich weniger als Hoheit und „eher als Botschafterin des deutschen Weins“ versteht. „Eine besonders große Freude“ war es für Mandy Großgarten, neben der letzten Deutschen Weinkönigin aus Württemberg, der Heilbronnerin Helga Drauz-Oertel, die frühere Deutsche Weinkönigin Evelyn Schmidt kennen zu lernen. Diese hatte sich nach ihrem Antrittsbesuch für eine berufliche Weiterentwicklung in Württemberg entschieden.


Der Weinbauverband Württemberg lädt die amtierende Deutsche Weinkönigin schon seit vielen Jahren zum Informationsbesuch ein.

In der Weingärtner-Zentralgenossenschaft und bei der Werbegemeinschaft Württembergischer Weingärtner-Genossenschaften wurde der Zusammenhalt unter den Württembergern deutlich.

In der Privatkellerei Rolf Willy in Nordheim erlebte Mandy Großgarten die Familien-Team-Leistung.

Mit den Weingärtnern Cleebronn-Güglingen lernte die Weinkönigin eine aufstrebende Genossenschaft kennen. Im Restaurant Adler in Botenheim präsentierte sie ihre Weine.

„Ahr, nimm‘ Dich in Acht“, sinnierte die Deutsche Weinkönigin, als sie nicht nur beim Staatsweingut Weinsberg Spätburgunder verkostet hatte.

Die Internationalität dokumentierte die „Weinbauschule“ in Weinsberg, laut Bürgermeister Stefan Thoma die „Hauptstadt des Weins“ mit dem Auftritt eine großen Zahl von Schülern aus aller Welt.

„So etwas habe ich noch nie erlebt“, schwärmte Mandy Großgarten nach dem Auftritt der Kellerelfen in der „Weinbauschule“ in Weinsberg.

Passend zur Außentemperatur schenkten Gabriele, Denis und Peter Gurrath der Deutschen Weinkönigin Mandy Großgarten in Heilbronn Eiswein ein.

In der Rose in Bitzfeld, ein „Haus der Baden-Württemberger Weine“, lernte die Weinkönigin mit Boris Birkert, Markus Busch und Wolf-Peter Leiss dynamische Wengerter aus Hohenlohe und dem Weinsberger Tal kennen.

In Abstatt begrüßte mit Jasmin Kurz eine ehemalige Württemberger Weinprinzessin die Deutsche Weinkönigin als Direktorin des Hotel-Restaurans Ludwig 1, ein "Haus der Baden-Württemberger Weine".

Mit der Strombergkellerei in Bönnigheim und der Genossenschaftskellerei Heilbronn standen herausragende Genossenschaften auf dem Besuchsplan.

Heilbronns Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach gab einen Empfang in der Wein Villa mit Eintrag ins Gästebuch der Stadt.  

Baron Dajo von Gemmingen-Hornberg betonte: „Wein ist ein Kulturgut.“ Deshalb bindet der Burgherr des ältesten Weinbaubetriebes in Baden-Württemberg den Wein in den Tourismus ein. Die Götzenburg Hornberg am Neckar wurde vom Deutschen Weininstitut als „Höhepunkt der Weinkultur“ ausgezeichnet.

Bilder: Schwinghammer

 

 

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