25 Jahre Württemberger Weinwanderweg
Seit 25 Jahren begleitet jetzt die rote Traube Wanderer durch die Württemberger Weinlandschaft. Der Schwäbische Albverein pflegt den Württemberger Weinwanderweg.

News

04.03.2011

DLG-Sensorik-Seminar in Weinsberg

Die Akademiem der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) bietet in Zusammenarbeit mit dem Weinbauverband Württemberg im Rahmen eines Fortbildungsprogramms am 6. und 7. Juli ein zweitägiges Sensorik-Seminar für Wein und Sekt an. Dieses Seminar schließt mit dem Qualifikationstest ab und führt zur Verleihung des DLG-Sensorik-Zertifikats.

Interessenten und Interessentinnen für dieses Fortbildungsprogramm wenden sich an den Weinbauverband Württemberg, Hirschbergstraße 2, 74189 Weinsberg, Tel. 07134/8091, Fax 07134/8917, E-Mail: info@weinbauverband-wuerttemberg.de.

Das Seminar wird im neuen Sensorikraum der Staatlichen Lehr-und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau durchgeführt. Für die
Teilnehmer fallen Seminarkosten einschließlich des Qualifikationstestes mit Verleihung des Prüferpasses von rund 500 Euro an. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

04.03.2011

Baden Württemberg Classics in Dresden

Die Baden Württemberg Classics 2011 finden am 28. und 29. Mai im Internationalen Congress Center des Maritim-Hotels Dresden statt. Interessierte Betriebe können sich noch bis 18. März beim Weininstitut Württemberg unter info@weininstitut-wuerttemberg.de anmelden. Weitere Infos unter Tel. 07141/2426-13.

04.03.2011

Landesweinprämierung: Dritter Probentermin

Für den dritten Probetermin Wein und Sekt 2011 können am 15. und 16. März in der Geschäftsstelle des Weinbauverbandes in Weinsberg, Proben angemeldet und angeliefert werden. Geschäftszeiten: 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr. Einzelheiten können den Grundsätzen zur Württembergischen Landesprämierung für Wein und Sekt entnommen werden (www.weinbauverbandwuerttemberg.de). Es können Qualitätsweine und Qualitätsweine mit Prädikat aus den Jahrgängen 2008, 2009 und 2010 sowie Qualitätsschaumweine b. A. und Qualitätsperlweine b. A. angestellt werden. Auch ältere Jahrgänge können prämiert werden. Der Qualitätswein muss bei der Beantragung zur Landesprämierung 6° Oechsle mehr aufweisen als gesetzlich  vorgeschrieben. Nicht in das Sortenverzeichnis eingetragene Rebsorten müssen 69° Oechsle aufweisen. Qualitätsweine ohne Angabe einer Rebsorte brauchen ein Mindestmostgewicht von 66° Oechsle.

04.03.2011

Weininstitut qualifiziert Weinfeste und Besenwirtschaften

Seit Juli 2009 bietet das Weininstitut Württemberg eine Zertifizierung für Besenwirtschaften und Weinfeste an. Ziel ist deren stärkere Einbindung in die touristische Vermarktung des Weinlandes. Bislang wurden 17 Besenwirtschaften und 14 Weinfeste zertifiziert. Die Erfahrungen des Instituts und der Betroffenen sind durchweg positiv.

Anträge können beim Weininstitut Württemberg gestellt werden. Eine Jury aus Vertretern von Weinwirtschaft und Tourismus prüft die Angebote. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach der Qualifizierung, dem Erscheinungsbild, dem Angebot an Weinen und regionalen Speisen, die Wein- und Glaskultur, der Service und touristische Information. Bei den Weinfesten kommen Aspekte wie Örtlichkeit, Programm mit Musik, Organisation, Sicherheit und die Einhaltung des Jugendschutzes dazu.

Die Zertifizierung gilt für drei Jahre und kann nach Antrag auf erneute Prüfung der Kriterien verlängert werden. Die Kosten betragen 150 Euro plus Mehrwertsteuer. Einzelheiten enthalten die Zertifizierungsgrundlagen, die beim Weininstitut Württemberg unter www.weininstitut-wuerttemberg.de einsehbar sind.

04.03.2011

Wein des Monats: Sommerweine werden ausgewählt

Auf Initiative der Weinbauverbände Baden und Württemberg sowie des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Baden-Württemberg wurde die Auszeichnung „Haus der Baden-Württemberger Weine“ geschaffen. Unter diesem Dach haben sich über 70 hochwertige gastronomische Betriebe zusammengefunden, um das Ansehen und den Verkauf Baden-Württemberger Weine zu fördern.

Im Rahmen der Auszeichnung wurde die Aktion „Wein des Monats“ ins Leben gerufen. Der Monatswein ist ein attraktives Verkaufsinstrument für Erzeuger und Gastronomiebetriebe. Am20. April wird die Verkostung der Sommer-Weine für den Zeitraum Mai bis September stattfinden. Das Verkostungsteam besteht aus Sommeliers, Gastronomen und Vertretern der beiden Weinbauverbände. Alle Weine werden sortenbezogen blind verkostet und bewertet.  

Proben der Geschmacksrichtung trocken sind bis zum 31. März mit Analysewerten an den Weinbauverband Württemberg zu senden.
Profil für Rotwein: Alkohol 12,5 bis 13,5 Vol %, nicht älter als Jahrgang 2008.
Profil für Weißwein: Alkohol 11,5 bis 12,5 Vol %, bevorzugt Jahrgang 2010, nicht älter als 2009.

Die Anstellgebühr von 25 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer je angestelltem Wein ist vor der Verkostung zu entrichten an: Badischer Weinbauverband e. V., Volksbank Freiburg, BLZ 680 900 00, Konto: 9 501 002. Dies gilt für die angestellten württembergischen und badischen Weine gleichermaßen.
Teilnehmen kann, wer im aktuellen Jahr bisher nicht mit einem Monatswein ausgezeichnet wurde. Fragen beantwortet der Weinbauverband.

18.02.2011

Weinkonsumenten kaufen günstiger ein

IDie Verbraucher waren 2010 beim Weineineinkauf sparsamer als im Jahr zuvor. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) auf Basis von GfK-Erhebungen mitteilt, sanken 2010 die Ausgaben für Wein in Deutschland auf alle Herkünfte und Einkaufsstätten bezogen um 2,7 Prozent. Der Weinabsatz blieb mit einem leichten Minus von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr weitestgehend stabil.
 „Ein wesentlicher Grund für die rückläufigen Umsätze sind verstärkte Sonderangebotsaktionen für Wein im Lebens­mittel­handel, der inklusive der Discounter 54 Prozent des Gesamtumsatzes im deutschen Weinmarkt ausmacht. Hinzu kommt, dass in diesem Handelssegment eine sehr große Preisaggressivität der ausländischen Anbieter und eine hohe Preissensibilität bei den Verbrauchern herrschen“, erläutert DWI-Geschäftsführerin Monika Reule.
Aufgrund ihrer Preisstabilität haben sich die Weine aus den deutschen Anbaugebieten 2010 schwächer entwickelt als der Gesamtmarkt. Sie gaben im Absatz um fünf Prozent und im Umsatz um 5,7 Prozent nach. Diese Entwicklung ist sehr stark auf Verluste im Preis­einstiegssegment des Lebens­mittelhandels zurückzuführen, in dem die deutschen Anbieter Marktanteile an Italien und Spanien abgegeben haben. „Aufgrund der höheren Produktionskosten in unseren Anbaugebieten positionieren sich die deutschen Erzeuger mit ihren Weinen stärker im Mittelpreissegment. Die Rückgänge in den unteren Preisklassen konnten im vergangenen Jahr allerdings nicht mit dem Weinabsatz in den mittleren und oberen Preisklassen kompensiert werden“, so Reule.
Mit einem Anteil von 46 Prozent an den hierzulande verkauften Weinmengen und 52 Prozent am gesamten Umsatz mit Wein waren die deutschen Anbieter 2010 trotz eines Rückgangs von jeweils zwei Prozentpunkten weiterhin mit großem Abstand Marktführer im eigenen Land. Weine aus Italien blieben mit einem Umsatzmarktanteil von dreizehn Prozent konstant, französische Weine gaben um einen Prozentpunkt auf zwölf Prozent Marktanteil nach und die spanischen Weine kommen nach einem Plus von zwei Prozentpunkten auf einen Anteil von acht Prozent am Weinumsatz in Deutschland.
Roséweine waren im vergangenen Jahr besonders stark gefragt. Sie legten im Absatz um 6,5 Prozent zu und haben mittlerweile einen Marktanteil von 9,6 Prozent erreicht. Weißweine wie Rotweine verzeichneten ein Absatzminus von 1,7 Prozent bzw. 1,3 Prozent. Der Rotweinanteil am gesamten Weinkonsum in Deutschland belief sich 2010 auf 51 Prozent, der Weißweinanteil auf 39,4 Prozent. dwi