
29.03.2011
Mehr als 3600 Austeller aus rund 50 Ländern, mehr als 38000 Fachbesucher – die ProWein 2011 in Düsseldorf hatte wieder mehr Aussteller und Besucher. Württemberg war mit rund 50 Betrieben, darunter 15 Prädikatsweingüter stark vertreten.
Das Deutsche Weininstitut zeigte sich überaus zufrieden mit der ProWein 2011. Geschäftsführerin Monika Reule: „Die deutschen Aussteller haben vom iinternationalen Fachpublikum sehr großen Zuspruch erfahren.“
Bei mehreren Württemberger Weingärtnergenossenschaften herrscht spürbar frischer Wind: die bestens ausgebildeten Nachwuchskräfte und jungen Winzer einzelner Genossenschaften haben eigene Projekte ins Leben gerufen.
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In Düsseldorf präsentierten sich auf dem Stand des Deutschen Weininstituts: Vinitiative Lauffen Lauffener Weingärtner eG, next Generation Fellbacher Weingärtner eG, die Vision Heuchelberg Heuchelberg Weingärtner eG und Junge Winzer Weingärtnergenossenschaft Mundelsheim eG. Die Hochschule Heilbronn war mit dem Studiengang Weinbetriebswirtschaft und dem „Deutschen Institut für Nachhaltige Entwicklung“ vertreten.
Im Gespräch waren auch die Veränderungen in der Genossenschaftsstruktur in Württemberg. Die Felsengartenkellerei Besigheim stellte respektvoll ihren Juniorpartner Ilsfeld ins Blickfeld der neuen Fachhandels-Serie „Schwarzer Rappen“.

„Verführerisch“ soll die Trendlinie „Will`s“ der Willsbacher Weingärtner eG sein, meinte Geschäftsführerin Silvia Schelle und suchte unermüdlich Küsschen-Geber für das Etikett. Was die Deutsche Weinkönigin Mandy Großgarten nach Lippenstift-Verstärkung und Fernseh-Moderator Günther Jauch wenigsten mit Unterschrift adeln, soll als Sonder-Serie mit Promi-Etikett für einen guten Zweck versteigert werden.

Wein braucht Freunde. In Halle 6 zeigten die Gundelsheimer Schokoladenmanufaktur Schell unter dem Motto „Wine`s best friends“ weinaffine Pralinen als Feinschmecker-Variante.
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Erstmals präsentierte die Brackenheimer Ziegelwerke Neuschwander das Regal-Material für den Präsentier-Keller.
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Die Deutsche Weinkönigin Mandy Großgarten, DWI-Geschäftsführerin Monika Reule, Württembergs Weinkönigin Karolin Harsch und Fachredakteur Werner Bader (von links) spielten am Stand des Deutschen Weininstitutes Tischfußball. Die Spieler tragen Trikots mit Sortenaufdruck.
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Auch Württembergs Weinbauverbandspräsident Hermann Hohl und Norbert Weber, Deutscher Weinbauverbandspräsident, spielten mit. Fotos: Gerhard Schwinghammer

Waren sich in Düsseldorf mit ihren Ständen nahe: Karl Seiter (WG Heilbronn) und Martin Göttle (WG Flein-Talheim).

Die Kochertalkellerei aus Hohenlohe ist suchte wie die WG Lehrensteinsfeld abseits des genossenschaftlichen Gemeinschaftsstandes an einem eigenen Platz Kunden.
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Volles Haus am Montagnachmittag bei den „Jungen Schwaben“
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Hoheiten in Aktion: Miriam Heckel, ehemalige Württemberger Weinkönigin und jetzt für den „Weinpark“ tätig, servierte der aktuellen Hoheit Karolin Harsch den „Fünfklang“-Prosecco der Kooperation „Weinpark“ aus den Genossenschaften Cleebronn-Güglingen, Dürrenzimmern-Stockheim, Hausen, Bönnigheim und Brackenheim. Der Jupiterkeller Hausen präsentierte mehrmals und auf dem Stand des Deutschen Weininstituts „lockere, spritzig leichte“ Weine namens „Allegro 9.9“ in Rot, Rosé und als Blanc de Noir mit unter 9,9 Prozent Alkoholvolumen. Die junge Manager-Garde aus dem Zabergäu hat auf der ProWein demonstrativ gemeinsames Denken gezeigt.
Präsident Hermann Hohl unterwegs auf der ProWein am Stand der Grantschener Genossenschaft mit der Geschäftsführer-Doppelspitze Bruno Bolsinger (rechts) und dessen Nachfolger Wolfgang Schnitker.
Im Gespräch mit Prädikatsweingütern: Württembergs Weinkönigin Karolin Harsch und Präsident Hermann Hohl, Kraft Prinz zu Hohenlohe-Oehringen (links) und Hans-Peter Wöhrwag.

Das Zabergäu als Thema: Präsident Hermann Hohl diskutiert auf der ProWein mit Jürgen Willy und Rainer Lang (Vorstandsvorsitzender der Weingärtner Brackenheim eG).

Am Stand von Ecovin mit Wengerter Andreas Stutz

Wichtige Gespräche führten Weinbauverbands-Präsidenten in Düsseldorf.