
19.05.2011
„Mit dem Trollinger bin ich aufgewachsen!“ Mit diesen Worten eröffnete Lothar Späth seine Laudatio für die Sieger des diesjährigen 14. Trollingerpreises und damit die Preisverleihung am gestrigen Abend, in der Wein Villa in Heilbronn. Neben zahlreichen Ehrengästen, wie unter anderem Oberbürgermeister Himmelsbach und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU, Friedlinde Gurr- Hirsch, freute sich Peter Albrecht, Vorstandsvorsitzender der Württemberger Weingüter e.V., besonders über den ehemaligen Ministerpräsidenten Lothar Späth.
Als große Sieger des diesjährigen Trollingerpreises gingen die Weingärtner in Cleebronn-Güglingen und das Weingut Amalienhof aus Heilbronn hervor, mit jeweils zwei Plätzen unter den ersten drei. Cleebronn-Güglingen gewann in der Kategorie „Original“ den ersten und in der Kategorie „Individualist“ den zweiten Platz. Das Weingut Amalienhof belegte bei den Individualisten den ersten und den dritten Rang. Auf Platz 2 der Originale kam die Württemberger Zentralgenossenschaft in Möglingen und Platz 3 belegte das Weingut Gruber in Obersulm-Eschenau.
Originale
Individualisten
Durchgeführt wurde der Trollingerpreis zum 14. Mal von den Württemberger Weingütern e.V., einer Vereinigung selbstvermarktender Weingüter, die sich zum Ziel gesetzt haben, dem Trollinger zu neuen Höhenflügen zu verhelfen.
„ Wir wollen zeigen, dass der Trollinger mehr kann, als nur „Vesperwein“ zu sein, sagt Peter Albrecht, Vorstandsvorsitzender der Württemberger Weingüter. „Der Trollinger soll in ganz Deutschland und darüber hinaus als hervorragender Rotwein bekannt und geschätzt werden.“
Um den Besten der Besten aus 108 Anstellungen herauszufinden, verkosteten 20 Jurymitglieder, bestehend aus Weinfachleuten und Journalisten, die unterschiedlichsten Trollinger. Die Weine konnten, wie im vorigen Jahr auch, in zwei Kategorien angemeldet und somit auch bewertet werden:
Den "Original“ Trollinger, trocken ausgebaut aber mit fruchtig frischer Note, so wie die Württemberger ihn kennen und lieben.
Oder aber den Trollinger „Individualist“, einen Trollinger mit mehr Kraft, mehr Farbe und gerne auch mit dezenter Holznote.
Musikalisch untermalt wurde die Preisverleihung vom Duo Silberschatten, die mit ihrer Musik der Veranstaltung die richtige Atmosphäre verliehen.
Nach dem offiziellen Teil duften die Siegerweine, bei einem reichhaltigen Buffet verkostet werden.
Peter Albrecht resümierte über den Abend: „Wenn alle Lothar Späths Einstellung zum Trollinger hätten, dann bräuchten wir uns keine Sorgen zu machen.“ Albrecht spielte auf das Zitat von Späth an, das dem Abend ein wunderbares Motto gab: „Die Welt geht nicht unter, der Wein ist ein wunderbares Produkt und wenn er zur Mehrheit aus Trollinger besteht, dann bin ich glücklich.“
Zu näheren Informationen über den Trollingerpreis, die Württemberger Weingüter und die Bestellung des Siegerpakets (je 49 €) mit allen sechs Siegerweinen, wenden sie sich bitte an Jürgen Müller, E-Mail: info@drautz-hengerer.de


Die Siegerweine und die Sieger mit Lothar Späth (2. von links), Weinkönigin Karolin Harsch und Weingärtner-Vorsitzender Peter Albrecht (dahinter)

Lothar Späth (rechts) mit (nach links) Weinkönigin Karolin Harsch, Dr. Konrad Rühl vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz sowie Dr. Gerhard Götz.