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News

21.06.2011

Berufswettbewerb 2011: Empfang in Weinsberg


Der Weinbauverband Württemberg hat für die erfolgreichen Teilnehmer des Berufswettbewerbs 2011 und ihre Ausbilder in Weinsberg einen Empfang gegeben. Präsident Hermann Hohl würdigte das hervorragende Abschneiden als „Aushängeschild für die Leistungsfähigkeit unseres Nachwuchses. Er ist das wichtigste Kapital eines Berufsverbandes. Wir brauchen den gut ausgebildeten Berufsnachwuchs, um die Zukunft zu bestehen.“ Sein Dank ging auch an die Ausbilder. Den Teilnehmern überreichter Geschenkgutscheine für Fachbücher und Weinpräsente.

In einem munteren Gespräch wurde auch über den Ablauf der Landes- und Bundeswettbewerbe und mögliche Verbesserungen gesprochen. Hohl: „Dieser Dialog mit der Jugend ist uns wichtig.“

Am  30. Wettbewerb unter dem Motto „Grüne Berufe sind voller Leben - Wir lassen’s wachsen" hatten sich 10.000 junge Menschen aus Land-, Forst-, Haus- und Tierwirtschaft sowie dem Weinbau beteiligt. 127 junge Frauen und Männer kamen ins Finale mit theoretischen und praktischen Aufgaben.

Die 19 Jungwinzer, darunter zwei Frauen, mussten in der Leistungsgruppe I den Sommerboden eines Weinbergs zu bearbeiten oder eine fiktive Weinbergwanderung gestalten, weil diese aufgrund der Witterung ins Wasser gefallen war. Der Sieger Johannes Jung kam aus Rheinhessen. Den 4. Platz belegte für Württemberg Alexander Bauer aus Heilbronn. Die ebenfalls für Württemberg angetretene Milena Prechtl aus Dorfprozelten (Ausbildungsbetrieb LVWO Weinsberg) kam auf Platz 11. Mit Dominik Hassold (Willanzheim) und Nicolas Olinger (Iphofen) kamen zwei fränkische Vertreter auf die Plätze 5 und 8.

Alexander Bauer: „Mein Ziel war, unter die besten Fünf zu kommen. Das habe ich erreicht." Ausführlich würdigte die Tageszeitung Heilbronner Stimme den 21-Jährigen, der seine Ausbildung im Heilbronner Weingut Albrecht-Kiessling begonnen hat und aktuell im Weingut von Gerhard Aldinger in Fellbach fortsetzt. Im Juli will er sie als Winzergeselle abschließen und dann ab September in  Geisenheim dreieinhalb Jahre Weinbau und Önologie studieren. Als Weinbauingenieur plant er dann Auslandsaufenthalte in Südafrika und Kalifornien. Dann soll er den elterlichen Betrieb in Heilbronn übernehmen.

In der Leistungsgruppe II gingen neun Winzer in Fortbildung an den Start. Sieger wurden Maximilian Bohnert (1., Baden), Matthias Hechler aus Schwaigern (2., Württemberg) und René Breidscheid (3., Rheinhessen). Benjamin Hanke aus Oberstenfeld belegte Platz 5.

Nicht nur für Matthias Hechler  war die Teilnahme am Berufswettbewerb eine tolle Erfahrung: „Es hat sich gelohnt, mitzumachen. Das ist ein Erlebnis, das du sonst nie im Leben hast. Ich habe sehr viele interessante Leute aus der ganzen deutschen Weinwirtschaft kennen gelernt und viel darüber erfahren, wie anderswo Weinbau betrieben wird.“

Der Landesentscheid im Vorfeld des Bundesfinales fand am 3. Februar 2011 in Weinsberg statt. Der Wettbewerb für den Berufsnachwuchs wird alle zwei Jahre vom Bund der Landjugend in Zusammenarbeit mit den Berufsverbänden, der LVWO und den Fachschulen  durchgeführt.

Empfang in Weinsberg Im Bild von links: Vizepräsident Peter Albrecht (zuständig für Ausbildung), Edmund Prechtl, Milena Prechtl, Wolfgang Heller (LVWO), Matthias Hechler, Präsident Hermann Hohl, Alexander Bauer, Rolf Hauser (LVWO), Ausbilder Gerd Aldinger.

Präsident Hermann Hohl mit Vizepräsident Peter Albrecht, Matthias Hechler, Alexander Bauer und Milena Prechtl (von links)

Präsident Hermann Hohl und Alexander Bauer

Präsident Hermann Hohl und Matthias Hechler

Präsident Hermann Hohl und Milena Prechtl

Ausbilder Gerd Aldinger und Azubi Alexander Bauer

Stolze Ausbilder: Gerd Aldinger und Rolf Hauser (LVWO)