25 Jahre Württemberger Weinwanderweg
Seit 25 Jahren begleitet jetzt die rote Traube Wanderer durch die Württemberger Weinlandschaft. Der Schwäbische Albverein pflegt den Württemberger Weinwanderweg.

News

01.07.2011

 

Württemberger Weinhoheiten 2011/2012 gesucht


Der Weinbauverband Württemberg sucht die Württemberger Weinkönigin 2011/2012 und damit die Nachfolgerinnen von Karolin Harsch aus Güglingen sowie der Weinprinzessinnen Julia Höllmüller und Natascha Wörthmann. Die Hoheiten repräsentieren ein Jahr lang das Weinland Württemberg bei Ereignissen rund um den Wein. Viele Begegnungen mit Menschen in Württemberg, Deutschland und Europa, bei Festen, auf hochrangigen politischen Ereignissen oder bei Wein-Präsentationen unter anderem in Metropolen wie Duisburg, München, Leipzig und Berlin fördern auch die eigene Persönlichkeit.

Wie in den letzten Jahren findet auch 2011 für interessierte junge Frauen im September eine Informationsveranstaltung statt. Dabei werden sie umfassend über Anforderungen, Aufgaben, schöne und anstrengende Seiten der Amtszeit, Chancen für die eigene Persönlichkeit und organisatorische Rahmenbedingungen informiert. Danach können sie sich endgültig zur Kandidatur bereit erklären.

Die Wahl-Gala mit Krönung findet am 4. November 2011 ab 19 Uhr in der Fellbacher Schwabenlandhalle statt. Eintrittskarten sind beim Weinbauverband Württemberg, im i-Punkt Fellbach sowie bei den Fellbacher Weingärtnern und der Remstalkellerei erhältlich.

Aufgerufen sind Mitglieder und Betriebe, Bezirke und Weinbauvereine sowie alle Partner an der Württemberger Weinstraße (Kommunen, Gastronomie, Tourismus), Namen von möglichen Kandidatinnen unter Angaben des Alters (mindestens 18), der Adresse und der Kenntnisse über den Weinbau zu benennen. Das Einverständnis der genannten Personen, die sich auch selbst bewerben können, muss vorliegen.

Meldungen sind bis 25. Juli 2010 beim Weinbauverband Württemberg e.V., Postfach 1148, 74183 Weinsberg, Fax 07134/8917, E-Mail info@weinbauverband-wuerttemberg.de möglich.

Der Weinbauverband begrüßt Initiativen zur Findung einer Weinkönigin, weist aber darauf hin, dass offizielle Informationsveranstaltungen und Bewerbungen nur beim Verband in Weinsberg und nicht bei Privatfirmen stattfinden.

Karolin Harsch: „Ich würde es gleich wieder machen“

Rebe & Wein: Sie sind viel herum gekommen.
Harsch: Man lernt wirklich das ganze Weinland Württemberg kennen – von Niedernhall bis zum Bodensee, von Neckarsulm bis Metzingen, von Schwäbisch Gmünd über Fellbach bis Brackenheim und Pfaffenhofen, von Weinsberg mit Gellmersbach bis  Sachsenheim und Vaihingen, von Willsbach über Kleingartach bis Güglingen und Cleebronn, von Eberstadt bis Bönnigheim, von Oberstenfeld bis Ochsenbach. Ich werde eingeladen, Weinseminare zu halten, Weinfeste zu eröffnen, Betriebe zu besichtigen, bei Empfängen und Verkostungen dabei zu sein und Weinmetropolen zu erleben. In meiner bisherigen Zeit als Weinkönigin kam ich wirklich im „Ländle“ herum und lernte Württemberg immer mehr kennen und lieben.

Rebe & Wein: Sie sind eine begeisterte Württembergerin geworden?
Harsch: Mein Herz hat schon immer für Württemberg geschlagen, das hat mich auch zur Kandidatur motiviert. Durch meine Tätigkeit konnte ich meine Heimat aber noch viel intensiver kennenlernen. Ich behaupte, vom Jagst-Kocher-Taubertal über das Württemberger Unterland am Neckar entlang durch Stuttgart zum Remstal und bis an den Bodensee erstreckt sich das schönste aller Weinanbaugebiete mit den besten Winzern und einzigartigen Weinen.

Rebe & Wein: Was waren Höhepunkte?
Harsch: Höhepunkte gab und gibt es zahlreiche. Begonnen mit meiner Wahl in Öhringen. Dann ging es gleich weiter mit der Landesweinprämierung und dem Weingipfel in Heilbronn. Außerdem fand bereits in den ersten Wochen die Weinquiz-Rundfahrt der Heilbronner Stimme statt und die Deutschen Weinkönigin kam zu Besuch nach Württemberg. Zudem natürlich Wein-Messen wie die Baden-Württemberg Classics in Dresden und Duisburg und die ProWein in Düsseldorf, dazu die Grüne Woche in Berlin. Eine weitere besondere Veranstaltung war die ArtVinum in Stuttgart. Für mich sehr beeindruckend waren die politischen Gespräche in der Europa-Hauptstadt Brüssel zur Weinreform und der Ball des Weins in Wiesbaden.

Rebe & Wein: Was hat Sie besonders begeistert?
Harsch: Bei meinen Reisen komme ich sehr viel im Anbaugebiet herum, teilweise auch in andere Anbaugebiete. Dabei lerne ich außerordentlich nette und herzliche Menschen kennen. Ein Höhepunkt folgt dem nächsten, jeder Termin ist einzigartig. Daher kann ich jetzt gar nicht sagen, was mich am meisten begeistert hat. Aber vielleicht so viel: Ich würde jede Veranstaltung immer wieder besuchen. Mit Begeisterung und voller Freude stehe ich jeden Tag auf und gehe mit Herzblut und stahlenden Augen ans Werk. Das Jahr ist mit einem Adventskalender zu vergleichen. Jeden Tag kann ich aufs Neue gespannt sein, was mich Tolles erwartet. Und wer wünscht es sich nicht, einen Adventskalender mit 365 Türchen zu haben!