20.12.2011
„Ich habe vier Tage lang alle Facetten des Weinlandes Württemberg erleben dürfen“, bilanziert die Deutsche Weinkönigin Annika Strebel ihren Antrittsbesuch im viertgrößten deutschen Anbaugebiet: „Ich habe ein tolles Bild von der Landschaft, den Weinen und den Menschen.“ Besonders beeindruckte sie die Mischung und den Zusammenhalt von Genossenschaften, Weinkellereien und Weingütern, die „alle wissen, was sie wollen“.
Die 24-jährige Winzerin und Weinbaustudentin aus Wintersheim in Rheinhessen, der größten Weinbauregion Deutschlands, kommt aus einem Privatweingut mit 17 Hektar Weinbergen. Deshalb hat sie sich besonders für die Genossenschaften interessiert: „Deutschland muss noch mehr erfahren, welch große Rolle die Winzer in den Genossenschaften spielen. Da stecken Charaktere und viele engagierte jungen Leute dahinter“.
Gerade die jungen Initiativen in Heilbronn, Lauffen, Fellbach und Schwaigern begeisterten sie besonders. Aber auch die junge Generation in Weingütern wie Supp in Gellmersbach, Birkert in Adolzfurt, Kistenmacher-Hengerer (Junges Schwaben), Forsthof in Kleinbottwar, Sonnenhof in Gündelbach, Zimmer in Kernen-Stetten und Faigle in Horrheim, aber auch in der Weinkellerei Rolf Willy in Nordheim lernte sie kennen.
Für die Weinwerbung, die Bedeutung der Württembergischen Weingärtner-Zentralgenossenschaft und von Wein-Tourismus interessierte sie sich ebenso wie für die Arbeit der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg. Immer wieder gab sie Ratschläge. Die Württemberger könnten auf ihre Alleinstellungsmerkmale wie den „unterschätzen“ Trollinger und den Lemberger stolz sein: „Bleiben Sie bodenständig. Bekennen Sie sich zu ihren regionalen Spezialitäten.“ Als Lemberger-Fan ließ sie sich alle Facetten dieser Sorte präsentieren. Auf dem Programm standen auch die Weinmanufaktur Untertürkheim, die Fellbacher Weingärtner und Beispiele für Strukturentwicklungen wie im Weinsberger Tal. Herzog Michael von Württemberg empfing die weinkönigliche Hoheit auf Schloss Monrepos in Stuttgart und überreichte ihr eine Rebpatenschaft für einen Steillagen-Weinsberg im Mundelsheimer Käsberg. In die Wein-Villa Heilbronn hatte Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach das Gästebuch der Stadt mitgebracht. In Weinsberg wanderte sie über den Wein- und Rosenweg rund um die Weibertreu. In der Vinothek Weinsberg begegnete sie im Rahmen des Wein-Quiz-Abschlusses der Tageszeitung Heilbronner Stimme den Wein-Kunden.
Annika Strebel fasst zusammen: „Württemberg zeichnet eine Vielfalt aus: die Weine, die Menschen, die Landschaft, die unterschiedlichen Betriebsformen mit Gütern, Kellereien, Genossenschaften, die Dynamik und die Aufbruchstimmung.“
Die Württemberger Weinkönigin Petra Hammer, Weinprinzessin Stefanie Zimmer sowie Weinbauverbandspräsident Hermann Hohl begleiteten die Deutsche Weinkönigin, die sich als „ Botschafterin des deutschen Weins“ versteht und jetzt Württemberg draußen gut informiert präsentieren kann. Der Weinbauverband Württemberg lädt die amtierende Deutsche Weinkönigin schon seit vielen Jahren zum Informationsbesuch ein.

Annika Strebel mit den Gewinner des Weinuizes der Heilbronner Stimme in der Weinsberger Vinothek Bericht Heilbronner Stimme

Wanderung um die Weinsberger Weibertreu

Mit Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach (links) in der Heilbronner Wein Villa

Geschenke gibt es auf dem Forsthof in Kleinbottwar
Ludwigsburger Kreiszeitung über den Besuch im Forsthof

Bei den Heuchelberg Weingärtnern eG in Schwaigern

Im Gespräch mit Julia Höllmüller von der Vinitiative Lauffen

Im Keller bei Herzog Michael von Württemberg mit Württembergs Weinkönigin Petra Hammer, Weinprinzessin Stefanie Zimmer und Weinbauverbandspräsident Hermann Hohl

Patenschaft für einen Rebstock im Mundelsheimer Käsberg

Fachgespräch bei der WZG mit Edmung Diesler

Fachgespräch mit Evelyn Schmidt in der LVWO Weinsberg
Im Weingut vorn Weinprinzessin Stefanie Zimmer in Kernen-Stetten