Weinhoheiten 2011/2012 grüßen alle Weinfreunde
Die Württemberger Weinhoheiten 2011/2012 grüßen die Weinfreunde des Anbaugebietes: Weinkönigin Petra Hammer (rechts) und Weinprinzessin Stefanie Zimmer.

Weinhoheiten

Petras und Stefanies Blog

In persönlichen Worten berichten die Württemberger Weinkönigin Petra Hammer und Weinprinzessin Stefanie Zimmer über ihre zahlreichen Erlebnisse.

Januar 2012

19. – 23.01.2012 Die Internationale Grüne Woche in Berlin ist weltweit die größte Messe für Ernährung und Landwirtschaft. Dieses Jahr findet sie von 20. bis 29.01.2012 statt. Über 1.600 Aussteller aus 59 Ländern verteilt auf 32 Hallen – einfach riesig!

Da ich bisher noch nie auf der IGW gewesen bin, war ich sehr auf die Messe gespannt. Hauptsächlich war ich am Stand der WWG, wo den Besuchern 12 verschiedene Genossenschaftsweine präsentiert wurden. Zwischendurch war aber auch Gelegenheit selbst die Messe zu erkunden: faszinierend, wie viele Besucher täglich kamen; unglaublich, wie groß und umfangreich die Messe ist; köstlich und manchmal auch exotisch die vielen landestypischen Spezialitäten!

Nach Messeschluss gab es abends weitere Veranstaltungen (Eröffnung, Empfang, Party, …) sodass es für mich fünf anstrengende aber wunderbar eindrucksvolle und vor allem einmalige Messetage waren. Von Dienstag bis Freitag darf nun Stefanie die Berliner Messebesucher vom Württemberger Wein überzeugen.

17.01.2012 Eiswein muss bei -7°C gelesen werden. Mitte Januar war es im Remstal endlich soweit und im Weingut Zimmer in Kernen-Stetten konnten die gefrorenen Lemberger-Trauben geerntet werden. Gerne habe ich Stefanie und ihrer Familie geholfen. Morgens um 6 Uhr ging's los und selbstverständlich waren unsere Kronen mit dabei. Die Trauben hatten ein Mostgewicht von 145°Oe und ergaben 70 Liter Eiswein.

13.01.2012 Die Vereinigung der Württemberger Weingüter bezeichnet sich selbst als "Club der Individualisten“. Bei unserer eintägigen Rundreise durch Württemberg, die vom 1.Vorstand Peter Albrecht organisiert wurde, konnten Stefanie und ich  diese Einzigartigkeit von jedem Betrieb und den Personen, die den Betrieb leiten, sehen, fühlen und in den Weinen schmecken.

Start unserer Tour war beim Weingut Bernhard Ellwanger in Weinstadt-Großheppach. Danach statteten wir dem Weingut Lothar Maier in Schwaikheim einen Besuch ab, bevor es in Richtung Unterland ging. Gestärkt vom Mittagessen im Goldenen Besen des Weinguts Theo Haberkern in Erlenbach haben wir zwei Weingüter in Heilbronn besucht: zuerst das Weingut Rolf Heinrich, danach das Weingut Drautz-Able. Unsere letzte Station war das Weingut Kurz-Wagner in Talheim-Haigern. Zum Abschluss des Tages ging es gemeinsam noch zur Glühweinparty der WG Brackenheim.

Es war toll diese Tour machen zu dürfen, denn wir haben neue Eindrücke gesammelt, viel Informatives gehört und einiges über die Württemberger Unikate erfahren.

9.01.2012 Der erste Termin des neuen Jahres war für Stefanie und mich ein Persönlichkeitstraining. In den Räumen der Weinmanufaktur Untertürkheim hat uns Trainerin Sabine Bay einen Tag lang intensiv gecoacht. Sie hat uns gezeigt, worauf wir bei unseren Auftritten achten sollen und wie wir unsere Reden am besten halten können.

Am Mittag haben wir im Goldberg Restaurant in Fellbach bei einem Geschäftsessen die Feinheiten des Knigge kennengelernt. Am Nachmittag kam – gerade für uns Frauen – ein wichtiger Teil: die Farb- und Figuranalyse.

Mit den neuen Anregungen können wir uns nun sicherer, selbstbewusster und gestärkt auf die folgenden Termine freuen.

Bericht Stuttgarter Nachrichten Fellbach

Fellbacher Stadtanzeiger

Bericht Stuttgarter Wochenblatt Titel

Bericht Stuttgarter Wochenblatt

Dezember 2011

Frohe Weihnachten
und einen
guten Start ins neue Jahr

wünscht

Petra Hammer

Württemberger Weinkönigin 2011/2012

Petras Wunsch mit Bild

 

17.12. - 20.12.2011 Antrittsbesuch der Deutschen Weinkönigin

Annika Strebel aus Rheinhessen wurde am 30.September 2011 zur neuen Deutschen Weinkönigin gewählt. Auf Einladung des Weinbauverbandes kam sie vom 17. bis 20.12.2011 zu Besuch nach Württemberg, um unser Weinanbaugebiet mit seinen Weinen und Menschen sowie den Hintergründen näher kennen zu lernen.

Herr Schwinghammer hat das vielfältige viertägige Programm zusammengestellt. Gemeinsam mit ihm, Präsident Hohl und Weinprinzessin Stefanie durfte ich mit Annika insgesamt zwanzig Betriebe besuchen.

Das übergeordnete Thema der Rundreise war die jüngere Generation: in Genossenschaften gibt es viele Projekte von den jungen Mitgliedern, die eigene Weine kreieren (z.B. next Generation Fellbach, Vinitiative Lauffen, Vision Heuchelberg); Selbstvermarkter schließen sich zusammen, um das moderne Württemberg zu zeigen (z.B. Junges Schwaben); in Familienbetrieben arbeiten mehrere Generationen erfolgreich zusammen  und regeln die Betriebsnachfolge gemeinsam (z.B. Weingut Supp in Gellmersbach, Weingut Birkert in Adolzfurt, Weingut Forsthof in Kleinbottwar).

Alle genannten Betriebe haben sich vorgestellt, ihre Projektidee bzw. Betriebsphilosophie erläutert und natürlich ihre Weine präsentiert. Eindrucksvoll wurde dargestellt, dass man sowohl in der Gruppe als auch in der Familie gemeinsam an einem Ziel arbeiten muss, um bestehen zu können. Es wurde aber auch ganz deutlich, dass es viele Jungwinzer gibt, die mit viel Engagement und Leidenschaft Weinbau betreiben und viele Ideen für ihre Weine haben. Der Verkaufserfolg ihrer Weine und deren Auszeichnung mit Preisen gibt ihnen Recht - also lassen wir die junge Generation machen und sind gespannt, mit welchen Weinen sie uns als nächstes überraschen!

Jedes Jahr machen einige Betriebe durch verschiedene Preise und somit auch durch Spitzenweine auf sich aufmerksam. Aus diesem Grund führt unser Weg auch zur Privatkellerei Rolf Willy nach Nordheim, zum Weingut Herzog von Württemberg nach Ludwigsburg und zum Weingut Faigle nach Vaihingen, wo wir überall die prämierten Weine probieren durften und uns von der hohen Qualität aller Produkte überzeugen konnten.

Da die Genossenschaften ein wesentlicher Teil der Württemberger Weinlandschaft sind, durften diese auf unserer Route natürlich nicht fehlen. Die Genossenschaftskellerei Heilbronn und die Winzer vom Weinsberger Tal haben ihr Genossenschaftsmodell beschrieben; in Rheinhessen, der Heimat von Annika, gibt es diese Betriebsform nicht. Wir konnten sie davon überzeugen, dass in solch großen Betrieben genauso hochwertige Weine hergestellt werden können, wie in einem kleinen Familienweingut!
Bei der WG Brackenheim war zusätzlich auch Architektur & Wein ein großes Thema, welches dort vor Ort mit dem neuen Verkaufsbereich und Holzfasskeller wunderbar umgesetzt wurde.

Drei wichtige Stationen durften auf unserer Rundreise nicht fehlen: die Weinwerbung Württemberg hat kurz ihre Aktivitäten vorgestellt, in der WZG waren wir bei der Führung von der Größe beeindruckt und im Staatsweingut Weinsberg konnten wir bei dem Rundgang sehen, wie sich hier Forschung mit Praxis nutzbringend verbindet.

Besonders gefreut hat es mich und Stefanie, "unsere“ Betriebe Annika vorzustellen! Als erstes besuchten wir die Weinmanufaktur Untertürkheim, wo meine Eltern Mitglieder sind und ich selbst manchmal aktiv bin. Im eindrucksvollen Ambiente des Holzfasskellers wurden verschiedene Rieslinge und Lemberger mit unterschiedlichen Ausbauvarianten und Qualitätsstufen verkostet.

Danach fuhren wir weiter nach Kernen-Stetten zum Weingut Zimmer, welches Stefanie gemeinsam mit ihren Eltern führt. Zur Begrüßung gab es dort zuerst Stefanies selbst kreierten Weincocktail `Pink Motion´. Anschließend haben wir den Tag bei selbstgemachten Maultaschen und Kartoffelsalat in gemütlicher Runde in der Besenwirtschaft ausklingen lassen.

Insgesamt haben wir vier erlebnisreiche, intensive Tage mit vielen neuen Eindrücken erlebt. Nicht nur Annika, sondern auch ich konnte viel sehen, erfahren und lernen.

Bei allen Stationen hat die Qualität der Weine für sich gesprochen und deshalb ist Annika von den Württemberger Weinen überzeugt! Ihr besonderer Favorit war der Lemberger, sie ist aber auch vom Trollinger begeistert und von der Vielfalt anderer Rebsorten - viel mehr aber noch von der Begeisterung der Wengerter und deren Leidenschaft für die Weine und für die Region!

Mehr Bilder unter NEWS.
 

1.12. - 16.12.2011 Vollherbst - Presse - Verabschiedung Herr Hirsch

Die Etikettendruckerei Vollherbst lädt am Ende des Jahres traditionell die Badischen und Württemberger Weinhoheiten zu einer Betriebsbesichtigung ein. Stefanie und ich haben uns also auf den Weg nach Endingen am Kaiserstuhl gemacht, wo wir im Firmensitz herzlich begrüßt wurden.
Gemeinsam mit der Badischen Weinkönigin Natalie und der Badischen Weinprinzessin Corinna haben wir zuerst einen kurzen Umriss der Firmengeschichte, - größe und - struktur bekommen, bevor wir einen umfassenden Einblick in die Produktion erhielten. 

Vom ersten Entwurf eines Weinetiketts bis zur konkreten Druckvorlage sind viele Zwischenschritte nötig, bevor der eigentliche Druckvorgang beginnen kann. In der Druckerei war es eindrucksvoll zu sehen, wie schnell und präzise die Maschinen aber auch die Menschen dort arbeiten.
Mit vielen neuen Impressionen und unseren druckfrischen Visitenkarten traten wir wieder den Heimweg an.

 

Als Weinkönigin werde ich in einigen Zeitungsartikeln erwähnt, die über Wein-Veranstaltungen berichten, an denen ich teilgenommen habe. Oft kommen aber auch direkt Fragen von Journalisten: sei es eine Weinempfehlung, ein Interview, ein Porträt oder die Entwicklung eines WeinABCs - es kommen immer wieder spannende Anfragen!

So auch von Weinjournalist Rudolf Knoll. Inspiriert durch meine Begeisterung für Yoga durfte ich gemeinsam mit ihm die Kombination von Indischem Essen mit Württemberger Wein ausprobieren. Was wir getestet haben und wie es schmeckt, kann man im Frühjahr im Magazin Der Württemberger nachlesen.

Zum Abschluss des Jahres haben sich alle Mitarbeiter und ehemaligen Vertreter des Weinbauverbandes bei einem gemeinsamen Abendessen in Weinsberg auf Weihnachten eingestimmt.

Zugleich wurde in dieser Runde auch Herr Karl Heinz Hirsch in den Ruhestand verabschiedet. In Form einer Bildershow wurde auf seine 37jährige Amtszeit als Geschäftsführer zurückgeblickt. Ab 1.1.2012 übernimmt Herr Werner Bader seinen Posten. Beiden wünschen wir alles Gute: zum einen im wohlverdienten Ruhestand, zum anderen im neuen Amt!

November 2011

Am 30.11.2011 fand in der Landesvertretung von Baden-Württemberg in Brüssel ein weinbaupolitisches Gespräch zur Ausgestaltung der EU-Weinmarktordnung statt, zu dem  Minister Alexander Bonde eingeladen hatte. Für mich war es interessant, die unterschiedlichen Standpunkte der Weinbauverbände, der europäischen Kommission und vieler anderer Fachleute zu hören.

Den angenehmeren Teil des Abends durfte ich gemeinsam mit der badischen Weinkönigin Natalie einläuten, indem wir sechs Weine vorgestellten - dieses Mal auf Englisch! Unsere anfängliche Nervosität war unbegründet, denn dank unserer Vorbereitung und der angenehmen Gruppe hat alles wunderbar geklappt. In netter Runde wurde beim Wein dann noch bis spät in die Nacht diskutiert.

Am 24.11.2011 habe ich mich zusammen mit den Mitarbeitern der Weinwerbung auf den Weg in Richtung Berlin gemacht. Anlass waren die Baden-Württemberg Classics, eine gemeinsame Weinmesse der zwei Anbaugebiete Baden und Württemberg. Nach unserer Ankunft hatten wir am

Abend noch die Gelegenheit Berlin zu Fuß zu erkunden. Am nächsten Tag ging es aber an die Arbeit: wir waren den ganzen Tag mit den Aufbau

beschäftigt, damit an den nächsten beiden Tagen die Besucher kommen konnten - und die weinbegeisterten Berliner kamen zahlreich!

21.11.2011 Bei vielen Terminen darf ich bei Veranstaltungen die Gäste begrüßen und später dann die Weine vorstellen. Solche Weinproben machen viel Spaß, weil man immer auf ein anderes Publikum trifft und jede Veranstaltung ihren eigenen Charakter hat. Bei solch einer Weinprobe habe ich meine badische Amtskollegin Natalie Henninger kennen gelernt. Gemeinsam durften wir in Stuttgart für Parlamentarier eine Weinprobe leiten. Die Zusammenarbeit mit ihr hat viel Spaß gemacht und da sie ist schon seit Juni iim Amt ist, konnte sie mir viel über das Königinnen-Amt erzählen.

19. und 20.11.2011 Am Wochenende nach der Landesweinprämierung findet in Heilbronn immer der Weingipfel statt. Eine tolle Gelegenheit in der Harmonie viele Weine unterschiedlicher Weingüter in Ruhe zu probieren.

Gemeinsam mit Weinprinzessin Stefanie habe auch ich eine Runde gedreht und Weine gekostet.

Besonders toll waren die Besten Württemberger, wo in elf verschiedenen Kategorien die jeweils besten Weine präsentiert wurden.

Das schönste an diesem Wochenende war aber die Übergabe meines Dienstfahrzeugs! Dank der Unterstützung vom Autohaus Assenheimer-Mulfinger bin ich ab sofort in einer silbernen A-Klasse mit passendem Aufdruck (Weinkönigin Petra II.) und mit geeignetem Kennzeichen (HN-WK 2012) unterwegs. Einfach toll!

17.11.2011 Den ersten großen Auftritt hatte ich am 17.11.11 in der Harmonie in Heilbronn.

Am Vormittag wurden dort elf Betriebe mit einem Ehrenpreis geehrt. Bei der feierlichen Übergabe der Preise durfte ich gratulieren und mit den Preisträgern für Fotos posieren.

Am Nachmittag fand die Landesweinprämierung für Wein und Sekt statt. Dort hatte ich meine „Feuertaufe“: vor dem Fachpublikum durfte ich meine erste Rede halten. Viele der Weinfachleute haben mich zum ersten Mal live erlebt und deshalb will man sich bei dieser Gelegenheit natürlich gut präsentieren.

Nachdem ich einige Zeit an meiner Rede gefeilt hatte, lief aber alles wunderbar und ich konnte ich umfangreiche Weinprobe unter der Leitung der ehemaligen Deutschen Weinkönigin Evelyn Schmidt genießen.

7.11.2011 Am Montagmorgen nach der Wahl ging es insHeilbronner Studio Taube zum Fotoshooting für die Autogrammkarten. Weinprinzessin Stefanie und ich durften so ein professionelles Shooting das erste Mal miterleben. Es ist garnicht einfach, sich in einem professionellen Fotostudio richtig hinzustellen und den richtigen Gesichtsausdruck zu finden. Und es ist auch nicht leicht, aus Hunderten von Bilder "das" richtige auszusuchen.

Julia Hesselbarth frisiert und schminkt Petra

Fotograf Matthias Stark mit den Hoheiten im Studio

Kritischer Blick auf die Bildauswahl

Die Akteure: vorne Studiochef Kurt Taube, dahinter von links Stylistin Julia Hesselbarth, Studio-Mitarbeiterin Silvia Metzger, Fotograf Matthias Stark, Petra Hammer, Stefanie Zimmer, Susanne Zimmer und Rosita Hammer

5.11.2011 Meinen ersten offiziellen Termin hatte ich gleich am Samstagmorgen in Brackenheim zum alljährlichen Fassanstich des neuen Weines. Ich wurde sehr herzlich aufgenommen. Am Nachmittag ging es weiter zu den Wein-pro-Bier-Tagen in Heilbronn-Biberach. Das Zusammentreffen mit den Weingütern Hermann Berthold aus Neckasrsulm und Andreas Stutz aus Heilbronn war sehr informativ. Elisabeth Berthold war ja einmal Weinkönigin. Am Abend ging es dann zum Gellmersbacher Weindorf.

 

Wahl

4.11.2011 Die Wahl zur Württemberger Weinkönigin war ein ganz besonderes Erlebnis. Die ersten Wochen im Amt waren für mich neu und aufregend. Auch wenn man die Krone auf dem Kopf tragen darf, kann man es in der ersten Woche immer noch nicht richtig fassen … so langsam gewöhne ich mich aber an mein neues „Arbeitsutensil“  und trage mit Freude die Krone für ein Jahr! Mehr zur Wahl steht unter NEWS.

Viele Leute haben mir gratuliert; es ist schön, wenn sich so viele mit mir freuen. Auch haben viele Redakteure über Stefanie und mich berichtet. Deshalb haben sich die Termine gehäuft und der erste Medienrummel war manchmal auch anstrengend. Mit jedem unserer Auftritte werden wir aber sicherer.